Private Krankenversicherung (PKV)
Alternative zur GKV für Gutverdienende, Beamte und Selbständige – individueller Beitrag statt einkommensabhängig.
Was bedeutet Private Krankenversicherung (PKV)?
Die private Krankenversicherung (PKV) ist eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Für Arbeitnehmer ist der reguläre Wechsel erst möglich, wenn das regelmäßige Bruttoeinkommen die allgemeine Versicherungspflichtgrenze übersteigt (77.400 €/Jahr in 2026). Unterhalb dieser Grenze kommen eher Bestandsfälle, Beamte oder Selbständige in Betracht. Der PKV-Beitrag richtet sich nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif – nicht nach dem Einkommen. Familienangehörige müssen separat versichert werden (keine kostenlose Familienversicherung). Im Brutto-Netto-Rechner wird bei PKV-Auswahl der individuelle Monatsbeitrag direkt vom Brutto abgezogen statt der prozentualen GKV-Berechnung.
💡 Beispiel
Ein 30-Jähriger, gesund, ohne Vorerkrankungen: PKV-Beitrag ca. 400-500 €/Monat. GKV bei 6.500 € brutto: ca. 570 € AN-Anteil.
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