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Aktuell · Rentenpaket Dezember 2025 + Aktivrente seit 1.1.2026

Rentenpaket-Rechner 2026: Wie viel Rente bekommst du?

Trag dein aktuelles Brutto und dein Alter ein und sieh deine voraussichtliche gesetzliche Rente — nach geltendem Recht 2026, inklusive Haltelinie 48 %, Aktivrente und einem ehrlichen ETF-Vergleich zur Rentenlücke.

Stand 15. Juni 2026

Das Rentenpaket vom Dezember 2025 ist beschlossen: das Rentenniveau bleibt bis 1. Juli 2031 bei 48 %, die Renten steigen zum 1. Juli 2026 um rund 3,7 %, und seit Januar 2026 gibt es die Aktivrente (bis 2.000 € steuerfrei nebenher). Die nächste, größere Reform bereitet die Rentenkommission bis Mitte 2026 vor.

Welche Rentenreformen sind 2026 schon beschlossen?+

Haltelinie 48 % bis 2031 (beschlossen)

Mit dem Rentenpaket vom Dezember 2025 hat der Bundestag die Haltelinie beim Rentenniveau bei 48 % bis zum 1. Juli 2031 festgeschrieben. Renten steigen damit weiter im Gleichschritt mit den Löhnen statt langsamer. Bundeskanzler Merz hat im Frühjahr 2026 ausdrücklich an dem Paket festgehalten — auch nach Widerstand der Jungen Gruppe in der Union.

Rentenanpassung 1. Juli 2026 (beschlossen)

Das Bundeskabinett hat die Rentenanpassung 2026 beschlossen. Der Rentenwert steigt zum 1. Juli 2026 auf 42,52 € pro Entgeltpunkt — das entspricht rund 3,7 % mehr als 2025. Dieser Rentenwert ist der Startpunkt unserer Hochrechnung; danach rechnen wir mit 2 % p. a. weiter (so wie es die Deutsche Rentenversicherung standardmäßig tut).

Aktivrente seit 1. Januar 2026 (in Kraft)

Wer nach dem regulären Renteneintritt weiter arbeitet, kann seit Januar 2026 bis zu 2.000 € Bruttolohn pro Monat steuerfrei verdienen. Bei einem Grenzsteuersatz von 30 % sind das bis zu 600 € pro Monat netto mehr im Geldbeutel. Das Hinzuverdienen schmälert die Rente nicht, der Lohn ist kein Renteneinkommen, sondern Arbeitsentgelt mit Sonderfreibetrag.

Rentenkommission bis Mitte 2026 (in Arbeit)

Begleitend zum Rentenpaket hat die Bundesregierung eine Rentenkommission eingesetzt. Sie soll bis Mitte 2026 Vorschläge für eine umfassendere Reform der Alterssicherung vorlegen — Diskussionspunkte sind unter anderem ein höheres tatsächliches Renteneintrittsalter, stärkere kapitalgedeckte Vorsorge und das Generationenkapital als Aktienrücklage. Solange diese Vorschläge nicht im Gesetz stehen, rechnet dieser Rechner mit dem geltenden Recht.

Deine Eckdaten

= 48.000 € pro Jahr

noch 32 Jahre bis 67

Steht auf Seite 2 deiner Renteninformation („Rentenanwartschaft aufgrund der bisherigen Beiträge“). Ohne diesen Wert rechnen wir nur deine zukünftigen Einzahlungen — die echte Rente liegt dann höher.

Deine prognostizierte Rente

Gesamte Entgeltpunkte

29,6

davon 29,6 künftig

Bruttorente pro Monat

2.369 €

ab voraussichtlich Alter 67

Nettorente (≈)

2.014 €

nach KV/PV-Abzügen

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Frist Steuererklärung 2025: 31. Juli 2026

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Deine Rentenlücke und der ETF-Vergleich

Bedarf im Alter (70 %-Faustregel)

3.430 € /Monat

Rentenlücke

1.416 € /Monat

Deckungsquote 59 %

ETF-Vergleich (7 % p. a., 4 %-Regel)

6.780 € /Monat

1.416 €/Monat einzahlen

Bedarf, Rente und Bedarf werden nominal mit derselben 2-%-Lohnwachstums-Annahme fortgeschrieben — so vergleichst du Äpfel mit Äpfeln. Die ETF-Annahme ist optimistisch und ohne Abgeltungssteuer; in der Realität rechnest du eher mit 5 % real.

Wir rechnen mit dem Rentenwert ab 1. Juli 2026 (43 € pro Entgeltpunkt) und 2 % Lohn- und Rentenwachstum pro Jahr — Standardannahmen der Deutschen Rentenversicherung. Die echte Rente hängt von vielen weiteren Faktoren ab (Lücken, Teilzeit, Reform-Änderungen). Die DRV-Renteninformation ist immer die verbindlichste Quelle.

Ergebnis teilen

Bei dir liegt die Rentenlücke bei 1.416 €/Monat.

Geteilt wird ein Link auf dein aktuelles Szenario — ohne persönliche Daten, nur Brutto, Alter und Punkte als URL-Parameter.

So rechnen wir

Wir bilden die offizielle Rentenformel ab: Entgeltpunkte × Rentenwert. Pro Jahr bekommst du so viele Punkte, wie dein Jahresbrutto im Verhältnis zum Durchschnittsentgelt (2026: 51.944 €) ergibt — gekappt an der Beitragsbemessungsgrenze (2026: 8.450 €/Monat). Wir schreiben dein Brutto konstant bis 67 fort, addieren bei Bedarf deine bereits erworbenen Entgeltpunkte und multiplizieren mit dem prognostizierten Rentenwert.

Der Startwert ist der amtliche Rentenwert ab 1. Juli 2026 von 42,52 €. Danach rechnen wir mit 2 % p. a. Steigerung — so wie es die Deutsche Rentenversicherung in ihren eigenen Hochrechnungen tut. Die Netto-Rente entspricht etwa 85 % der Bruttorente (KV-/PV-Abzüge); die Rentenbesteuerung hängt vom Eintrittsjahr ab und ist nicht berücksichtigt.

Häufige Fragen zum Rentenpaket-Rechner

Wie genau ist die Renten-Hochrechnung?+
Es ist eine Schätzung auf Basis von Standardannahmen: konstantes Brutto bis zur Regelaltersgrenze 67, jährliche Lohnanpassung von 2 % (so wie es die Deutsche Rentenversicherung in ihrer eigenen Hochrechnung tut), und die Beitragsbemessungsgrenze als Obergrenze für die Rentenpunkte. Der Startwert ist der amtliche Rentenwert ab 1. Juli 2026 von 42,52 €. Reale Brüche im Lebenslauf (Elternzeit, Selbstständigkeit, Arbeitslosigkeit) ändern das Bild. Eine exakte Zahl bekommst du erst mit deiner DRV-Renteninformation.
Was sind die „bereits erworbenen Entgeltpunkte"?+
Das ist deine bisher gesammelte Rentenleistung, ausgedrückt in Punkten. Du findest den Wert auf Seite 2 deiner Renteninformation („Rentenanwartschaft aufgrund der bisherigen Beiträge"). Wenn du den Wert hier einträgst, addiert der Rechner ihn auf deine zukünftigen Punkte — und du siehst eine deutlich realistischere Bruttorente. Ohne Eintrag rechnen wir nur deine zukünftigen Einzahlungen.
Was bedeutet die Haltelinie beim Rentenniveau (48 %)?+
Mit dem Rentenpaket vom Dezember 2025 hat der Bundestag das gesetzliche Rentenniveau bei 48 % festgeschrieben — also rund die Hälfte des Durchschnittsentgelts als Eckrentner-Rente — und zwar bis zum 1. Juli 2031. Ohne diese Haltelinie wäre das Niveau nach den Annahmen des Rentenversicherungsberichts in den 2030er Jahren weiter gesunken. Konkret bedeutet das: die Renten steigen weiterhin mit der Lohnentwicklung, anstatt langsamer als die Löhne.
Was hat die neue Rentenkommission der Bundesregierung damit zu tun?+
Begleitend zum Rentenpaket hat die Bundesregierung eine Rentenkommission eingesetzt, die bis Mitte 2026 Vorschläge für eine umfassendere Reform der Alterssicherung erarbeitet. Auf dem Tisch stehen unter anderem ein höheres tatsächliches Renteneintrittsalter, stärkere private und betriebliche Vorsorge sowie das Generationenkapital (Aktienrücklage zur Stabilisierung). Solange diese Reform nicht im Gesetz steht, rechnet dieser Rechner mit dem geltenden Recht.
Was ist die Aktivrente — und nützt sie mir?+
Die Aktivrente ist seit dem 1. Januar 2026 in Kraft. Wer das Regelrentenalter erreicht hat und weiter arbeitet, kann bis zu 2.000 € Bruttolohn pro Monat steuerfrei verdienen. Der Hinzuverdienst zählt nicht als regelmäßige Rente, sondern als steuerlich begünstigtes Arbeitsentgelt. Für dich relevant: Wenn du planst, nach 67 weiter zu arbeiten, ist das praktisch ein zusätzlicher Steuerrabatt — bei einem Grenzsteuersatz von 30 % sind das bis zu 600 €/Monat netto mehr im Geldbeutel als ohne Aktivrente.
Warum zeigt der Rechner eine Rentenlücke?+
Wir setzen den Bedarf im Alter nach Faustregel auf 70 % deines heutigen Netto-Erwerbseinkommens — fortgeschrieben mit derselben Lohnsteigerung wie die Rente, damit nominale Zahlen vergleichbar bleiben. Wenn die berechnete Rente diesen Bedarf nicht deckt, zeigt der Rechner die Lücke und schlägt einen ETF-Sparplan vor, der sie schließen könnte (7 % Rendite p. a., Entnahme nach 4 %-Regel — beides Standardannahmen, keine Garantie).
Wie konservativ ist die ETF-Annahme von 7 % p. a.?+
Sieben Prozent Nominalrendite p. a. ist der oft genannte Durchschnittswert breit gestreuter Welt-Aktien-Indizes über sehr lange Zeiträume — vor Steuern und vor Inflation. Real (nach Inflation) liegt der Wert eher bei 5 %. Auf ETF-Gewinne fallen rund 26,4 % Abgeltungssteuer an, die wir nicht einrechnen. Die Zahl zeigt also ein optimistisches, aber nicht völlig unrealistisches Szenario — keine Garantie.
Steigen die Renten 2026?+
Ja. Das Bundeskabinett hat die Rentenanpassung 2026 beschlossen — der Rentenwert steigt zum 1. Juli 2026 auf 42,52 € pro Entgeltpunkt. Das entspricht einer Erhöhung um rund 3,7 % gegenüber dem Wert ab 1. Juli 2025 und folgt der Lohnentwicklung 2025. Diese Anpassung ist im Rechner als Startwert berücksichtigt.
Was kann ich aktiv tun, um meine Rentenlücke zu verkleinern?+
Drei Hebel: (1) länger oder mehr arbeiten — jeder zusätzliche Entgeltpunkt zählt; (2) privat oder betrieblich vorsorgen (ETF, Riester ist seit der Reform unattraktiv, betriebliche Altersvorsorge mit AG-Zuschuss bleibt stark); (3) Steuerersparnis maximieren — Vorsorgeaufwendungen sind voll absetzbar, das schafft Spielraum für mehr Sparen. Eine saubere Steuererklärung holt im Schnitt 1.674 € zurück, die direkt in die Vorsorge fließen können.