Steuerrechner für Paare
Ehegattensplitting-Rechner 2026
Wie viel spart ihr durch die Ehe? Der Rechner schätzt den jährlichen Splittingvorteil auf Basis eures Arbeitslohns und ordnet die aktuelle Reformdebatte ein.
Stand 27. März 2026
Für 2026 gilt das Ehegattensplitting weiter. Der Rechner zeigt euren aktuellen Splittingvorteil und was bei einer Reform auf dem Spiel steht.
Wird das Ehegattensplitting 2026 abgeschafft?+
Aktuelle Rechtslage
Für das Steuerjahr 2026 gilt das Ehegattensplitting weiterhin. Dieser Rechner bildet die geltende Rechtslage für typische Arbeitnehmerfälle auf Basis des aktuellen PAP 2026 und der Rechengrößen der Sozialversicherung ab.
Politische Debatte
Die SPD treibt eine Reform wieder sichtbar voran. Lars Klingbeil sprach am 25. März 2026 davon, das Splitting in seiner jetzigen Form für zukünftige Ehen abzuschaffen. Das ist aber noch keine beschlossene Gesetzesänderung.
Eure Gehälter
= 60.000 € pro Jahr
= 24.000 € pro Jahr
Kirchensteuer
Genauere Versicherungsannahmen (optional)Relevant bei PKV oder abweichendem Zusatzbeitrag
Partner A
Leer = Standardwert des Rechners.
Partner B
Leer = Standardwert des Rechners.
Geschätzter Splittingvorteil
Unverheiratet
10.447 €
geschätzte Steuern / Jahr
Zusammen veranlagt
9.732 €
geschätzte Steuern / Jahr
Ehegattensplitting-Vorteil
715 €
60 € pro Monat im Schnitt
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Einkommensteuer
Unverheiratet: 10.447 €
Verheiratet: 9.732 €
Soli
Unverheiratet: 0 €
Verheiratet: 0 €
Kirchensteuer
Unverheiratet: 0 €
Verheiratet: 0 €
Ihr liegt bei rund 71/29. Damit wirkt das Ehegattensplitting bereits spürbar, weil die Einkommen nicht mehr gleich verteilt sind.
Der Rechner schätzt auf Basis von laufendem Arbeitslohn und den üblichen Lohnsteuer-Abzügen. Weitere Einkünfte, Werbungskosten über dem Pauschbetrag, Sonderfälle oder individuelle Freibeträge können das finale Veranlagungsergebnis verändern.
Was ihr danach noch prüfen solltet
Steuerklassenvergleich
Wenn ihr bereits verheiratet seid: Welche Kombination bringt euch unterjährig mehr Netto und wie hoch ist das Nachzahlungsrisiko?
Brutto-Netto-Rechner
Euer individuelles monatliches Netto berechnen - mit allen Abzügen für Steuern und Sozialversicherung.
Steuerklassen verstehen
Kurz erklärt, was Steuerklasse III, IV, V und das Faktorverfahren praktisch bedeuten.
Steueränderungen 2026
Grundfreibetrag, Tarifeckwerte und Sozialabgaben: Was sich für 2026 geändert hat.
Glossar: Ehegattensplitting
Ausführliche Erklärung des Splittingverfahrens mit Beispielen und verwandten Begriffen.
Methodik & Quellen
Welche Annahmen hinter dem Rechner stecken und warum das Ergebnis eine gute Schätzung, aber kein Steuerbescheid ist.
Unterjährige Auszahlung
3/5, 4/4 oder 4/4 mit Faktor - was bringt euch im Monat?
Der Splittingvorteil beantwortet die Jahresfrage. Wenn ihr wissen wollt, wie sich das laufende Netto und eine mögliche Nachzahlung verteilen, braucht ihr danach den Steuerklassenvergleich.
Steuerklassenvergleich öffnenWas ist Ehegattensplitting?
Das Ehegattensplitting ist ein steuerliches Verfahren in Deutschland, bei dem das gemeinsame Einkommen von Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnern addiert, halbiert und dann mit dem regulären Einkommensteuertarif berechnet wird. Das Ergebnis wird anschließend verdoppelt.
Dadurch profitieren Paare vom progressiven Steuertarif, wenn die Einkommen unterschiedlich hoch sind. Bei gleichem Einkommen ist der Vorteil meist null oder sehr klein.
So funktioniert der Splittingvorteil
Der Rechner vergleicht zwei Szenarien: einmal die Summe der Einzelsteuern beider Partner und einmal die gemeinsame Steuer nach Splittingtarif. Die Differenz daraus ist euer geschätzter Splittingvorteil.
Beispiel:
Verdient Partner A 5.000 EUR im Monat und Partner B nichts, wird das Einkommen im Splitting rechnerisch auf zwei Personen verteilt. Dadurch rutschen Teile des Einkommens in niedrigere Tarifzonen und die gemeinsame Steuer sinkt.
Grundlage der Schätzung sind die aktuellen Werte für 2026 inklusive Grundfreibetrag, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.
Wann lohnt sich Ehegattensplitting besonders?
Alleinverdiener-Ehe
Wenn nur ein Partner verdient, ist der Effekt meist am größten.
Große Einkommensdifferenz
Bei Konstellationen wie 80/20 oder 70/30 wirkt die Progressionsglättung deutlich.
Elternzeit oder Teilzeit
Sinkt ein Einkommen vorübergehend, steigt oft auch der potenzielle Splittingvorteil.
Hohes Einzeleinkommen
Je stärker die Progression auf einem Einkommen lastet, desto mehr kann Splitting entlasten.
Bei ähnlichen oder gleichen Einkommen ist der Vorteil dagegen meist klein. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf eure konkrete Kombination statt auf pauschale Aussagen.
Ehegattensplitting vs. Steuerklassenwahl
Die Steuerklasse verändert nur den laufenden Lohnsteuerabzug. Der eigentliche Vorteil der Ehe entsteht erst in der Einkommensteuererklärung über die gemeinsame Veranlagung.
Der Splittingrechner beantwortet also die Jahresfrage. Für die unterjährige Nettoverteilung nutzt ihr danach den Steuerklassenvergleich.
Ehegattensplitting 2026: aktuelle Rechtslage und Reformdebatte
Der Rechner zeigt den Splittingvorteil nach aktuell geltendem 2026-Recht. Die politische Debatte ist für euch vor allem als Einordnung relevant: Sie beschreibt mögliche Reformen, aber noch keine beschlossene Rechtsänderung.
Maßgeblich für die Berechnung bleibt deshalb: Solange kein neues Gesetz und kein neuer Programmablaufplan in Kraft treten, ist der hier gezeigte Betrag die relevante Orientierung für euren aktuellen Steuerfall.
Reformvorschläge reichen derzeit von Einschränkungen für zukünftige Ehen bis zu stärkerer Individualbesteuerung. Genau deshalb ist der Rechner nützlich: Er zeigt transparent, welcher Vorteil nach heutigem Recht konkret auf dem Spiel steht.
Stand, Methodik & Quellen
Stand
Redaktion & Review
netto-check.de Redaktion
Fachlicher Quellenabgleich gegen offizielle Veröffentlichungen
Primärquellen
BMF Programmablaufplan (PAP)
Grundlage für Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer
EStH § 26b Zusammenveranlagung
Rechtliche Grundlage für die gemeinsame Veranlagung von Ehegatten
Bundesregierung Rechengrößen 2026
JAEG, BBG und Durchschnittsentgelt für 2026
dpa / WELT Reform-Agenda
25.03.2026: Klingbeil will das Splitting in jetziger Form für künftige Ehen abschaffen